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Description

Der Protagonist der Geschichte - Miyavi, ein japanischer Sänger und Musiker - wollte eines Abends eigentlich nur ein Konzert einer befreundeten Band besuchen. Dort musste er aber leider erfahren, dass das Konzert ausfallen würde. Warum - diese Erklärung blieben der Veranstalter und die Band schuldig... Ohne sich tiefgreifendere Gedanken zu machen, trat Miyavi erstmal wieder die Heimreise an, bis ihn in der U-Bahn plötzlich ein Mädchen anquatscht, das ihn schon seit der Bar, dem Veranstaltungsort des Konzertes, verfolgt hatte. Sie erzählt ihm diese seltsame Geschichte von vermissten und einfach verschwundenen Musikern. Voller Sorge macht Miyavi mit dem Mädchen im Schlepptau (die sich als einer seiner Groupies entpuppt) kehrt um herauszufinden, was der Grund für das abgesagte Konzert war. Hat es vielleicht wirklich mit diesen Vorfällen zu tun?!

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Peperoni - postet at 2018-12-15 07:41:36 up

Jetzt habe ich mir dieses Spiel, das ich vor 10 Jahren lediglich kurz angezockt hatte, in seiner ganzen Fülle gegönnt und ich muss sagen, es hat sich gelohnt und das obwohl mich die Prämisse mit den entführten J-Rock Musikern als Hauptbestandteil der Story kaum angesprochen hat. Nicht, dass ich an der Story inhaltlich etwas auszusetzen hatte, war sie für mich lediglich nur Beiwerk und nicht die eigentliche Motivation, die mich zum Spielen motivierte. An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich damals sogar phasenweise J-Mucke von Miyavi, Gackt, Dir En Grey & dergleichen hörte, aber das liegt schon lange zurück und ich habe dazu inzwischen keinen Bezug mehr. Dennoch lösten diese & andere Formen von Popkultur Einflüssen (vor allem aus Anime & Videospielen), welche fest in der DNA dieses Spiels verankert sind, allerlei nostalgisch romantische Gefühle aus und versetzen mich ein wenig in diese Zeit von vor 10, 11 Jahren, mit allem was man damals so feierte, zurück...

Was ich an diesem Spiel so anspechend finde, ist das gesamte Drumherum. Das heißt Aufbau & Ausgestaltung der Spielwelt, der darin eingefädelte Handlungsstrang sowie die Spielmechanik. Zunächst einmal lässt sich das Spiel in drei Phasen einteilen. Die erste Phase verläuft sehr linear, beinhaltet verhältnismäßig kleinere Gameplay Häppchen und ist storyfokusierter. Mit Ausnahme eines kleinen Waldweges werden gerade anfangs die meisten Strecken mit der U-Bahn zurückgelegt und überhaupt findet die Spielhandlung überwiegend in urbanen Gegenden statt. Die zweite Phase des Spiels verläuft nun nicht mehr ganz so linear wie die erste. Man bekommt Zugang zur Weltkarte und kann nun neben der eigentlichen Ziel Location auch zu vorher bereisten Orten zurückkehren und sogar einen Abstecher zu optionalen Locations auf dem Kontinent, auf dem man sich gegenwärtig befindet, machen. Diese Phase ist schon ein ganzes Stück weit gameplaylastiger mit umfangreicheren Durchgangsgebieten. Als Spieler hat man dennoch relativ großen Einfluss darauf, ob man diesen Aspekt auf einem Minimum hält und mit der Spielhandlung zügig vorranschreitet, oder man eher Wert auf Erkundung und alles damit einhergehende legt. In der dritten Phase öffnet sich einem die gesamte Spielwelt komplett und kann diese eigenständig mit dem Heißluftballon erkunden, was ich besonders toll fand, denn man kann neben den Kontinenten und allem, was diese alleine schon zu bieten haben, nun auch noch zahlreiche optionale Locations, die auf kleineren Inseln verstreut liegen, bereisen. Ein weiterer Aspekt, auf den ich noch etwas genauer eingehen möchte, ist die Ausgestaltung der Spielwelt. Es gibt viele unterschiedliche Städte, die sehr kreativ gestaltet wurden, zumeist vor Leben sprühen und über das Standard Repertoire von einfachen Wohnhausern und den für RPGs typischen Dienstleistungsbauten weit hinausreichen. So gibt es unter anderem Hotels, Reisebüros, Lebensmittelgeschäfte, Restaurants & Cafés, Fabriken, eine Bankfiliale, eine Schule, eine Softwarefirma, das bereits erwähnte U-Bahn Netz, und so weiter. Die naturbelassenen Schauplätze, welche die Spielwelt komplettieren, sind ebenso hübsch gestaltet. Auch die Musik ist mir positiv aufgefallen. So kommen an mehreren Stellen im Spiel exzellente Midi Tunes zum Einsatz, die man (wenn überhaupt) nur selten in anderen RPG Maker Spielen zu hören bekommt.

Eine Sache, die ich allerdings überhaupt nicht gefeiert habe, war die sich abzeichnende Gruppendynamik. Über das anfängliche Genöle hier und da kann man noch easy hinweg sehen, aber spätestens ab dem 3. Kontinent ging mir das sich in Häufigkeit & Intensität steigernde Dauergezeter der Gruppe so langsam wirklich auf den Wecker. Eine Zeit lang hatte ich sogar den Eindruck, dass sich fast jeder Dialog nurnoch um den Umstand dreht, wie sich Miyavi zunehmend zum Außenseiter in der Gruppe stilisiert und die Sticheleien vom Rest der Gruppe auf sich zieht. Diese überflüssigen und leider auch immer länger werdenden Debatten nach jedem aufgelesenen Bishonen Bildchen (was für sich genommen eigentlich ein nettes Gimmik ist) tut sein Übriges. Schade, dass die Sympathie zu den Charakteren, die ich anfangs eigentlich noch ganz dufte fand, aufgrund dieser unnötigen Diss Tiraden und anderen Unlustigkeiten, die wohl zeigen sollen, wie wenig ernst sich das Spiel nimmt (als ob das Not täte) darunter leidet.

Alles in allem ist Died Down Song ein umfangreiches Qualitätsspiel, das ich den RPG Maker Fans da draußen, sofern sie es noch nicht kennen sollten, uneingeschränkt empfehlen kann.

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